Klimaaktivist*innen aus Deutschland reisen zur Papst-Klimakonferenz in den Vatikan

Das Bild zeigt eine Skyline des Petersplatzes im Vatikan.

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2.10.2025 – Signal-Chat

Auf einer Bühne sitzen fünf Menschen, die miteinander Diskutieren. Ein Mensch hält ein Mikrofon in der rechten Hand. Hinter den menschen ist eine Folie eingeblendet, die fünf Menschen vorstellt: 
1. Ms. Chiara Martinelli - Director, Climate Action Network Europe.
2. Ms. Patricia Gualinga - President, International Rights of Nature Tribunal; former Kichwa Leader.
3. Mr. Bill McKibben - Founder, Third Act; Co-Founder, 350.0rg, 
4. Hon. Laurence Tubiana - CEO, European Climate Foundation.
5. Prof. John Sweeney, Climateologist, Emeritus Professor, Maynooth University.
Das Bild zeigt einen Signal-Chat mit diesem Text: "Georg: Sind gerade da und Miriam feiert neben mir hart (und schreibt wie wild mit), während ich Versuche Presseanfragen zu beantworten."
"Miriam: Patricia Gualinga, die Indigene aus Ecuador, sagt halt einfach extrem viele, extrem kluge Dinge." "Herz-Emoji".

Pressemitteilung der Christians 4 Future Deutschland

Castel Gandolfo, 02.10.2025: Gestern hat Papst Leo XIV. bei der katholischen Klimakonferenz „Raising Hope“ gesprochen. Die Konferenz findet anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Umweltenzyklika Laudato si‘ und im Vorlauf zur UN-Klimakonferenz COP 30 in Belém, Brasilien statt. Auch Aktivist*innen von Christians for Future und Debt for Climate nehmen an der Konferenz in Castel Gandolfo teil.

Der Papst betonte die wichtige Rolle von Klimagerechtigkeit für die Kirche: „Wie können wir uns Jünger Jesu Christi nennen, wenn wir nicht an seiner Sicht auf die Schöpfung teilnehmen und seine Sorge für alle und alles, was zerbrechlich und verwundet ist, teilen?“ („How can we call ourselves disciples of Jesus Christ if we do not participate in his outlook on creation and his care for all that is fragile and wounded?“)

Georg Sauerwein von Christians for Future kommentiert die Worte des Papstes wie folgt: „Wir hoffen, dass diese Einsicht auch bald bei allen Verantwortlichen in Deutschland ankommt. Die meisten Bistümer haben noch viel zu tun für eigene Klimaneutralität und ihren gesellschaftlichen Einsatz für Klimagerechtigkeit.“

Der Papst führte weiter aus, dass die effektivsten Lösungen nicht allein aus individuellem Handeln entspringen. Stattdessen müsse jeder Mensch Druck auf Regierungen aufbauen. Weiterhin betonte er die aktive Rolle, die Bürger*innen in politischen Entscheidungen einnehmen müssen.

Miriam Strake von Christians for Future sieht darin eine sehr klare Unterstützung für Klimaaktivist*innen: „Das Statement ist ein klarer Aufruf an Christ*innen, aktiv zu werden, sich zusammenzuschließen und Druck auf die Politik aufzubauen. Für uns Christians for Future ist das selbstverständlicher Teil unserer Arbeit und wir freuen uns sehr über diese wichtige Unterstützung.“

Die Zeremonie zur Eröffnung der Konferenz legte einen besonderen Schwerpunkt auf in der Klimakrise besonders vulnerable Menschen – ein Fokus, den Christians for Future auch immer wieder betont. Gerade Frauen und weitere Geschlechter, Arme und Obdachlose sind besonders von der Klimakrise betroffen. Die Sprecher*innen der Eröffnungszeremonie riefen wiederholt dazu auf, die Stimmen von Indigenen und Graswurzelbewegungen zu hören und zu verstärken und an der Seite derer zu stehen, die besonders gefährdet sind.


1.10.2025 – Castel Gandolfo

Papst Leo XIV. und die brasiliansche Umweltministerin Marina Silvia im Gespräch. Marina Silvia ist für die nächste Klimakonferenz, die in Brasilien stattfinden wird, besonders wichtig. Miriam konnte auch mit ihr sprechen, um ein paar wichtige Punkte für die Klimakonferenz anzusprechen.

Das Bild zeigt eine Bühne, auf der sieben Menschen vor Publikum sitzen. Darunter der Heilige Vater, Papst Leo XIV. und die brasilianische Umweltministerin Marina Silvia. Im Hintergrund ist eine Folie eingeblendet. Text darauf: "Castel Gandolfo. Erster bis dritter October 2025. Raising Hope."
Das Bild zeigt eine Bühne, auf der sieben Menschen vor Publikum sitzen. Darunter der Heilige Vater, Papst Leo XIV. und die brasilianische Umweltministerin Marina Silvia. Im Hintergrund ist eine Folie eingeblendet, die - etwas verschwommen - eine Szene aus Afrika mit einer Giraffe zeigt.
Das Bild zeigt drei Menschen, die vor einem Publikum mietender sprechen. Darunter die brasilianische Umweltministerin Marina Silvia.

30.09.2025 – abends

Die Ortsgruppe Rom trifft sich gerade in den headquarters von Christians for future international. 😉

Das Bild zeigt Mirjam und Georg mit einer Fahne der Christians for Future.

Anreise 30.09.2025

Das Bild zeigt zwei Portraits von Menschen, die im Bus reisen. Links Mirjam und rechts Georg.

Liebe Bistümer, wir haben es für euch getestet: Man kann auch mit dem Bus nach #Rom fahren. Unsere aktuelle Analyse zeigt, dass nur 15 % der Bistümer ihre #Pilgerreisen klimaschonend organisieren. Demgegenüber bieten knapp 30 % der Bistümer Reisen nach Rom ausschließlich als #Flugreisen an. Dabei gibt es selbst mit unserem sehr kleinen Budget gute Alternativen per #Bus und #Bahn.

Heute fährt eine zweite Person von uns nach Rom. Die erste von uns und @debtforclimate ist schon angekommen und hat im Nachtbus wie ein Stein geschlafen.
Übernachten werden wir in Rom teilweise bei Aktivist*innen – internationale Solidarität in der Klimagerechtigkeitsbewegung funktioniert super.

Was wir in Rom machen? Ihr findet es bald heraus!

Unsere Analyse der Pilgerreisen findet ihr hier.